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BoriS-Siegel

LRS Grundschule

LRS Konzept an  Markgrafen- Grund– und Realschule Emmendingen

Lesen und Schreiben sind komplexe Vorgänge, die nicht von allen Kindern problemlos erlernt werden können. Um diesen Kindern helfen zu können, bedarf es einer Ermittlung des Förderbedarfs. Dieser Förderbedarf wird durch die Durchführung eines standardisierten Tests durch die Klassenlehrer in den Klassen 1-4 am Ende des Schuljahres festgestellt. (DRT)

Vorgehensweise bei Feststellung eines Förderbedarfs:

  • Ausgewiesene LRS- Stunden für die Kinder der Klasse 2 , 3 und 4
  • Rücksprache mit den Eltern
  • verbindliche Teilnahme am LRS- Unterricht
  • Einberufung der Klassenkonferenz um über einen Nachteilsausgleich (kein Vermerk im Zeugnis), Notenschutz (Vermerk im Zeugnis) oder Hinzuziehung außerschulischer Unterstützungsformen zu beraten.

 

Förderung in den LRS- Stunden:

  • Phonologische Bewusstheit (Reime, Silbenklatschspiele,…)
  • Lautidentifikation mit Anlauttabelle, Anlautübungen
  • Unterstützung der Laut- Buchstaben- Zuordnung durch Gebärden
  • Lautieren und Alphabetisieren
  • Zerlegen der Wörter in Silben
  • Anlaut-, In- und Endlautanalyse
  • Strategien nach Fresch : Schwingen, Weiterschwingen, Ableiten, Merkwort, Nachschlagen,….

 

Fazit

„Die individuellen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen der Kinder und Jugendlichen bestimmen den Unterricht und erfordern Differenzierung und Individualisierung.“

Aufgaben der Schule:

Lernstandbeobachtung und Diagnose

Elternberatung

Erstellung von Förderplänen

Durchführung von Fördermaßnahmen

Koordination:

Schulleitung

Beratung:

Beratungslehrkräfte, Schulpsychologische Beratungsstellen, Sonderpädagogischer Dienst, Jugendhilfe (z.T. Zustimmung der Eltern;

siehe §85 Schulgesetz)

 

 

Nachteilsausgleich (siehe Verwaltungsvorschrift: „Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf“ von 2008)

 

  • bindende Entscheidung durch Klassen- bzw.

Jahrgangsstufenkonferenz unter Vorsitz der Schulleitung

  • Hinzuziehung des Beratungslehrkraft, schulischer

Ansprechpartnerinnen, (LRS-)Fachberater,

Sonderschullehrkraft, oder der schulpsychologischen

Beratungsstelle möglich

  • Klassenkonferenz kann außerschulische Stellungnahmen

oder Gutachten einbeziehen

  • Betroffene SchülerInnen und Eltern werden frühzeitig in die

Entscheidungsfindung einbezogen

  • Maßnahmen des Nachteilsausgleichs können in der Klasse

erläutert werden

  • Maßnahmen des Nachteilsausgleichs werden nicht im Zeugnis

vermerkt.

Notenschutz

Voraussetzung:

Leistungen im Lesen oder Rechtschreiben (Deutsch, Fremdsprachen) werden dauerhaft (i. d. Regel etwa ein halbes Jahr) geringer als

mit der Note ausreichend bewertet.