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Bregenzer Festspiele

Besuch der Klassen 8,9 und 10 zu den Festspiele Bregenz „RIGOLETTO“

„La donna è mobile“….alleine die Erkenntnis unserer Schüler, dass diese Arie nicht dafür komponiert wurde, um Pizzawerbung musikalisch zu untermalen, war die Reise nach Bregenz zur Generalprobe der Oper Rigoletto auf der Seebühne wert.

Guiseppe Verdi komponierte im Jahre 1850 sein „mitreißendes und schaurig schönes Meisterwerk“ RIGOLETTO und begründete damit seinen Weltruhm.

Rigoletto , der als Hofnarr das freizügige Leben seines Herzogs tatkräftig unterstützt, muss plötzlich erleben, wie schnell sich das Blatt wenden kann… verflucht von einem entzürnten Grafen, dessen Tochter durch den freilebigen Herzog entehrt wurde, fürchtet er nun um das Wohl und die Ehre der eigenen, wunderschönen Tochter.

Diese möchte sich aber aus der fesselnden Obhut des besorgten Vaters befreien und flüchtet sich ohne besseren Wissens in die Arme der vermeintlich großen Liebe, hinter der sich –wie könnte es auch anders sein- der frauenliebende Herzog verbirgt . Durch die Beauftragung eines Mörders versucht Rigoletto den losen Liebschaften des Frauenheldes ein jähes Ende zu setzen. Leider endet diese Entscheidung sehr dramatisch.

Dem Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl gelang es auf beeindruckende Weise diese Dramatik auch mit Hilfe der beinahe schon schaurigen Kulisse wiederzugeben.

Damit unsere Schüler, die ihren gesamten „freien“ Samstag bis früh in den Sonntagmorgen für dieses einmalige Erlebnis „opferten“, nicht unwissend den Intrigen und Wirren der Oper gegenüber standen, erhielten sie eine Einführung in Form eines zweistündigen Theater-Workshops. Hierbei hatten sie die Gelegenheit in die verschiedenen Rollen der Darsteller zu schlüpfen und die Zusammenhänge der Handlung in Form eines Improvisationstheaters zu erfassen und spielerisch wieder zu geben.

Um 21 Uhr -pünktlich zum farbenprächtigen Sonnenuntergang über dem Bodensee- begann dann mit einer kurzen Einführung die spektakuläre Oper in drei Akten. Gebannt verfolgten alle dem bunten Treiben auf der Bühne, lauschten den kraftvollen Arien und zeigten sich beeindruckt von der Wandlung des einstmals lustigen und rücksichtslosen Hofnarr Rigoletto in den sorgevollen und am Schicksal zerbrechenden Vater.

Nachdem wir kurz nach Mitternacht zu unserem Bus zurück gefunden hatten, ging es dann auf die Heimfahrt. Gegen drei Uhr nachts waren wir wieder in Emmendingen und noch gefangen von den vielen Eindrücken dieses langen Tages freuten sich alle auf ihren wohlverdienten Schlaf.

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