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Gefahren im Internet

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Frank Stratz, Hauptamtlicher Polizist bei der Polizei Freiburg besuchte unsere Schule um interessierte Eltern und Lehrer über Problematiken beim Umgang mit Medien zu informieren.

Durch den breit gefächerten Zugang unserer Schüler*innen zu sozialen Netzwerken wie Whats-app und Instagram ergeben sich heute Gefahren und Fallstricke, welche in älteren Generationen noch keine derartige Gefahrenquelle darstellten.

Über Whats-app beispielsweise ist es ein leichtes verbotene Inhalte zu teilen. Zu verbotenen und geahndeten Inhalten im Strafrecht zählen extremistische Inhalte (Hetze gegen Minderheiten und die Aufforderung zu Gewalt, Kennzeichen und Symbole verfassungswidriger Organisationen, Leugnung des Holocaust und des Nazi-Regimes, Witze über die Judenvergasung, uvm.), die Verbreitung, der Erwerb und der Besitz pornographischer Inhalte (insbesonder Kinderpornografie) und gewaltverherrlichende, gewaltdarstellende Inhalte.

Ganz konkret heißt das: Oben aufgezählte Inhalte dürfen auch im Klassenchat nicht verbreitet werden, welcher eine Öffentlichkeit darstellt. Das Weiterleiten dieser Inhalte stellt sogar eine Straftat dar, die eigene Gesinnung spielt dabei keine Rolle.

Herr Stratz fordert die Eltern auf regelmäßig einen Blick in die Klassenchats zu werfen um bei der Verbreitung von strafbaren Inhalten rechtzeitig intervenieren zu können.

Auch das Cybermobbing findet über soziale Medien statt. Konflikte unter Kindern und Jugendlichen pausieren nach Schulschluss nicht mehr, werden stattdessen über Whats-App, Instagram und Facebook weitergeführt. Betroffene Schüler holen sich meist keine Hilfe, da sie sich schämen oder Angst vor den Konsequenzen haben. Um solche Konflikte aufzubrechen, braucht es Hilfe von Außen. Eltern sind, so Stratz, zu involviert und verhärten die Fronten meist zusätzlich.

Was können Eltern im Bezug auf die Mediennutzung ihrer Kinder tun?

  • Machen Sie Ihrem Kind den Unterschied zwischen Petzen und Hilfe holen klar (auch wenn andere Kinder von mobbing-ähnlichen Situationen betroffen sind)

  • Behalten Sie die Mediennutzung Ihrer Kinder im Auge

  • Treffen Sie mit ihren Kindern Vereinbarungen und finden Sie Regeln bezüglich der Nutzung von Medien (auch bei Computerspielen)

 

 

Weiter Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/gefahren-im-internet

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Liebe Eltern,

Im Kompass ihres Kindes und auf unserer Homepage finden Sie einen Kommunikationsleitfaden. Dieser erklärt anschaulich, wer Ihre Ansprechpersonen in unterschiedlichen Konfliktfällen sind.

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